Bitte lesen Sie die ganze Seite

  zur obligatorischen Hundehalter-Ausbildung (Sachkundennachweis)  

wir geben Ihnen per E-Mail gerne Adressen von Ausbildnern in Ihrer Nähe (oder Kanton) bekannt!  

Seit dem 1. September 2008 gibt es neue Regelungen für die Hundehaltung.  

Vor der ersten Hundeübernahme ist der neue Hundehalter verpflichtet, einen theoretischen und praktischen Hundekurs zu absolvieren, welcher nur durch vom BVET anerkannte Hundetrainer angeboten werden darf.  

Diese Ausbildung soll dem Hundehalter einen Einblick in die komplexe Hundewelt verschaffen. Nach Absolvierung der theroretischen und praktischen Lektionen kann der gesetzlich verlangte Sachkundennachweis erworben werden.  

Neue Hundehalter haben maximal bis am 1. September 2010 Zeit (Uebergangsfrist) den Sachkundennachweis zu erlangen.  

Hundehalter, welche schon einmal einen Hund hatten, müssen nur den praktischen Kurs mit jedem neuen Hund absolvieren, der Theorie Kurs ist in diesem Fall nicht nötig!  

Was die meisten nicht wissen: Die Kurse sind Kostenpflichtig, jeder Ausbildner hat seine eigenen Tarife, also informieren Sie sich vorher über die Kosten! Es hat in jedem Kanton verschiedene Anbieter solcher Kurse!  

Theorie: 3 Abende à 2 Stunden  (Rassenkunde, Gesundheit, Hundeverhalten)  

Praktisches Training: 5 Stunden (Leinenführigkeit, Rückruf, Belohnung, Abbruchsignal)  

 

Wozu eine obligatorische Hundeausbildung?

Mit der Ausbildung lernen Sie, welche Grundbedürfnisse ein Hund hat, was Sie ihm bieten müssen und wie Sie ihn führen sollen. Die Ausbildung bringt somit einerseits dem Hund etwas, nämlich eine tiergerechte Haltung und Erfahrung in ungewohnter Umgebung und mit fremden Hunden. Sie fördert aber auch die Kontrolle der Haltenden über ihre Tiere und damit die öffentliche Sicherheit. Gerade der Theorie Kurs vor dem Kauf erfüllt aber einen weiteren Zweck: Künftige Haltende sollen sich bewusst werden, welches Engagement ein Hund über Jahre weg bedeutet und ob sie dies leisten können. Diese Frage sollte man sich vor jedem Kauf eines Tieres stellen.

 
Gibt es am Ende der Kurse eine Prüfung?

Nein. Weder beim Theorie-Kurs noch beim Training gibt es eine Prüfung. Allerdings kann es vorkom­men, dass Haltende, die ihre Hunde beim Training überhaupt nicht unter Kontrolle haben, vom kanto­nalen Veterinäramt zu weiteren Schulungen verpflichtet werden. Das ist heute schon möglich.

 
Wer kann solche Kurse anbieten?

Das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) hat genaue Kriterien für die Ausbildung und die Ausbild­ner erarbeitet. Diese sind in einer Departementsverordnung definiert. Das BVET anerkennt aufgrund dieser Kriterien Organisationen (Verbände, Vereine, Firmen, Ausbildungsstätten,...), die Kursleiter ausbilden können. Auf www.tiererichtighalten.ch werden die anerkannten Organisationen und ihre Ausbildungen aufgelistet. Wer künftig die für Hundehaltende obligatorischen Hundekurse geben möchte, muss eine solche oder eine entsprechende Ausbildung absolviert und die Prüfung bestanden haben.  

Muss man mit jedem Hund jeder Rasse in dieses Training? Ja, unabhängig von Rasse und Grösse.  

Die Ausbildungsvorschriften gelten bereits ab 1. September 2008. Wer dann bereits Hunde hat, muss nur noch beim Kauf eines neuen das Training absolvieren. Wer aber erst im Herbst 2008 einen Hund kauft, muss den theoretischen Kurs und das Training bis spätestens 1. September 2010 gemacht haben.     

Wer sich nach dem 1.9.2010 einen Hund anschafft, muss den theroretischen Sachkundennachweis vorher machen (vor dem Hundekauf)!

 

Wir geben Ihnen gerne Adressen von den besten und günstigsten Anbieter von Hundehalterkurse!

Hundekurse:

40.000 brauchen Nachweis im September

Bern, 29.04.2010 - Bis Ende 2009 haben rund 5.500 Hundehaltende den Theoriekurs und rund 7.500 Hundehaltende den Praxiskurs besucht. Dies haben die zur Ausbildung von Hundetrainern anerkannten Organisationen gemeldet. Zur Zeit laufen die Ausbildungen auf Hochtouren. Im August endet die Übergangsfrist für die obligatorischen Hundeausbildungen - dann müssen insgesamt rund 40.000 Hundehaltende einen Praxiskurs besucht haben.

Mit der neuen Tierschutzgesetzgebung müssen Hundehaltende eine Ausbildung besuchen. Darin lernen sie die Grundzüge der Hundehaltung kennen. Seit September 2008 müssen Neuhundehaltende einen Theorie- und einen Praxiskurs besuchen. Zudem müssen alle mit einem neuen Hund einen Praxiskurs absolvieren. Dabei gilt eine 2-jährige Übergangsfrist.

Konkret bedeutet dies: Bei Ablauf der Übergangsfrist im September müssen alle Neuhundehaltende, die seit dem 1. September 2008 einen Hund gekauft haben, mindestens einen Theoriekurs vorweisen können. Zudem müssen alle, die zwischen dem 1. September 2008 und dem 31. August 2009 einen Hund erworben haben, einen Praxiskurs besucht haben - dies sind rund 40.000! Ab September können die kantonalen Vollzugsbehörden einen Kursnachweis verlangen und säumige Hundehaltende büssen.

Eigene Webseite von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!