Weihnachten und Silvester

Keine schöne Zeit für WelpenLeider kann es für Ihren Welpen sehr anstrengend sein, an Weihnachten in sein neues Zuhause gebracht zu werden. Ein kleiner Welpe braucht viel Aufmerksamkeit und ein geordnetes Umfeld. Die Weihnachtszeit ist jedoch oft geschäftig oder sogar chaotisch. Ihr Welpe muss rund um die Uhr gefüttert, erzogen, getröstet und beruhigt werden, und das ist zur Weihnachtszeit fast unmöglich. Sollten Sie Ihren Welpen während der Feiertage in sein neues Zuhause holen wollen, bedenken Sie auch die Gefahren, die dort möglicherweise auf ihn warten: 

·         Türen können offen stehen, weil Leute rein- und rauskommen, und Ihr Welpe könnte weglaufen.

·         Ihr Welpe läuft herum und jemand könnte ihm auf die Pfoten treten – oder noch Schlimmeres!

·         Ihm beizubringen, stubenrein zu werden, könnte schwierig werden, weil der normale Tagesablauf durch die Feierlichkeiten durcheinandergebracht wird. Das stresst Sie und Ihren Welpen unnötig. Obendrein ist der Winter nicht die beste Zeit, einen Hund dazu zu erziehen, stubenrein zu werden.

·         Achten Sie auf herumliegenden Gegenstände: Weihnachtsschmuck, Geschenke, Geschenkband, Geschenkpapier und Kinderspielzeug. Welpen lieben bunte Dinge und könnten etwas verschlucken oder sogar daran sterben.

·         Behalten Sie besonders die Schokoladen-Dekorationen im Auge! Es mag sehr verführerisch sein, Ihren Welpen damit zu belohnen, aber Schokolade ist nicht gut für Hunde. Zu viel davon kann sogar tödlich sein.

·         Dasselbe gilt für Leckereien vom Esstisch oder aus der Küche, die offen herumstehen. Schließlich sollten die Feiertage nicht davon getrübt werden, dass Ihr kleiner Welpe Bauchschmerzen hat.

·         Geflügelknochen können Ihren Welpen ersticken, sein Maul verletzen oder darin stecken bleiben, außerdem Speiseröhre oder Magen verletzen. Lassen Sie keine Reste herumliegen!

·         Die wichtigste Zeit für die Entwicklung einer engen Verbindung zwischen Ihnen ist gefährdet. Ein Welpe verdient den optimalen Start ins Leben, und dazu gehört auch, dass Sie frühzeitig schlechtes Benehmen unterbinden.

·         Wegen der Festivitäten können Sie Ihren Welpen und Ihre Kinder nicht so gut wie sonst beaufsichtigen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein kranker, verängstigter oder verletzter Welpe ein Kind beißt, ist hoch.
Silvester: Welpen mögen kein Feuerwerk

Wenn Ihr Welpe (und natürlich auch jedes andere Tier) dem unberechenbaren Knallen, Platzen oder Leuchten eines Feuerwerks ausgesetzt wird, bedeutet dies für ihn enorm viel Stress. Sein Verhalten kann sich komplett ändern und er kann unberechenbar werden. Ihr Welpe hat keine Ahnung, was da passiert, und wird sich fürchterlich erschrecken. Heutzutage finden Feuerwerke nicht mehr nur einmal im Jahr statt. Deshalb hier ein paar Tipps, die Ihrem Tier das Leben erleichtern, wenn Feuerwerkskörper in die Luft fliegen:

·         Richten Sie ihm im Wohnzimmer eine sichere, gemütliche Ecke ein – mit vielen Decken, in denen er sich verkriechen kann. Die Ecke sollte so weit wie möglich vom Feuerwerk entfernt sein. Bringen Sie ihn vorher ein paar Mal in diese Ecke, füttern Sie ihn ab und zu dort und geben Sie ihm ein Spielzeug, auf dem er herumkauen kann. So gewöhnt er sich an diesen Ort. Sorgen Sie dafür, dass er nachts Zugang zum Wohnzimmer hat.

·         Gehen Sie mit Ihrem Welpen spazieren, bevor es losgeht. Füttern Sie ihn etwa eine Stunde vorher, damit er müde wird.

·         Sanfte Musik kann die Knallerei ein wenig überdecken. Schalten Sie die Musik jedoch ab, wenn Sie merken, dass sie Ihren Welpen eher unruhig macht.

·         Versuchen Sie nicht ihn zu streicheln, wenn er unruhig ist, denn das belohnt sein Verhalten. Er wird denken, dass es in Ordnung ist, verängstigt zu sein. Zeigen Sie ihm nicht, dass Sie besorgt sind.

·         Wenn er es sich nicht in seiner Ecke gemütlich machen will, lenken Sie ihn mit ein wenig Spielen oder einem kleinen Erziehungstraining ab, aber zwingen Sie ihn nicht.

·         Stellen Sie den Fernseher in einen „sicheren“ Raum und machen Sie es sich mit dem Welpen bequem. Das ganz normale Familienleben wird ihn beruhigen

·         Wenn sich Ihr Welpe in einer Zimmerecke oder unter Möbeln versteckt, lassen Sie ihn in Ruhe.

·         Vergewissern Sie sich, dass Ihr Welpe Halsband und Marke trägt oder sogar einen Mikrochip implantiert hat, für den Fall, dass er wegläuft.

·         Falls Ihr Welpe panisch wird, achten Sie darauf, dass keine gefährlichen Dinge wie Glastüren oder offene Flammen - zum Beispiel Kerzen - in der Nähe sind.Wenn Sie schon vorher davon ausgehen, dass Ihr Welpe Angst haben wird, fragen Sie Ihren Tierarzt nach DAP (Dog Appeasing Pheromone / Besänftigende Pheromone). Es gibt kleine Geräte für die Steckdose, die diese Pheromone in der Luft verteilen. Schalten Sie das Gerät bis zu zwei Wochen vor dem Feuerwerk in dem Raum ein, in dem sich Ihr Welpe die meiste Zeit aufhalten wird. Sie können auch spezielle CDs mit Feuerwerksgeräuschen kaufen, die Sie hin und wieder abspielen, um Ihren Welpen schon vor der großen Nacht an die Geräusche zu gewöhnen.
 

Die meisten Hunde fühlen sich im Winter bei niedrigen Temperaturen sehr wohl. Ihr Fell schützt sie vor Kälte und Schnee. Dies veranlasst sie zum Spielen, Rennen und Herumtoben. Gegen diese Wonne gibt es nichts einzuwenden. Dennoch müssen zwei Dinge beachtet werden, die Gefahren für die Gesundheit des Hundes bergen.
 

Schnee Fressen
Durch die körperliche Betätigung bekommt der Hund Durst und die meisten merken schnell, dass aus Schnee Wasser wird. Einige machen sich daraus gar ein Spiel. Durch übermässiges Fressen von Schnee kann sich die Magenschleimhaut entzünden, was zu Durchfall und Erbrechen führen kann.

Ballen
Die zweite Gefahr lauert auf gesalzenen Strassen, Trottoirs oder öffentlichen Anlagen. Streusalz kann in die kleinsten Risse der Fussballen eindringen, was sehr schmerzhaft ist.

Regelmässige Ballenpflege mit entsprechender Creme ist notwendig.
Gut eignen sich fettende Cremen wie Hirschtalg oder Melkfett. Diese sind in Drogerien erhältlich. Vorzugsweise sollte die Creme kurze Zeit vor dem Spaziergang, wenn möglich im Freien, (ansonsten wird das Fett noch in der Wohnung oder im Haus, auf dem Teppich abgewischt und verliert somit die Wirkung der Behandlung) aufgetragen werden
 

 


 

 

Erkältung und Co.
Genau wie wir Menschen sind auch unsere Vierbeiner im Winter anfälliger für beispielsweise Erkältungskrankheiten, Arthrosebeschwerden oder Harnwegsinfektionen. Bei Minusgraden gilt deshalb: immer schön in Bewegung bleiben. Vermeiden Sie es aus diesem Grund auch, daß Ihr Hund z.B. zu lange im Auto auf Sie wartet oder gar ganz im Freien liegt. Besonders gefährlich ist dies bei Tieren mit nassem Fell. Nach einem Spaziergang bei nasskaltem Wetter frottieren Sie Ihr Tier am besten gründlich ab und lassen es an einem zugfreien, warmen Ort komplett trocknen. Zusätzlich hilft eine Vitaminkur in der kalten Jahreszeit die körpereigene Abwehr zu stärken.

Schneespiele:
Was gibt es schöneres für Hunde als im Schnee das Lieblingsspielzeug zuerst zu erschnuppern und dann auszubuddeln. Und auch Ballspiele machen im Tiefschnee doppelt Spaß. Liegt der Schnee hoch und dicht, kann er auch gut als Material zum Bau von Sportgeräten benutzt werden: für Hürden, die Übersprungen werden müssen, für kleine Podeste, die dem Slalomlauf dienen usw. - der Phantasie von Zwei- und Vierbeinern sind keine Grenzen gesetzt. Außerdem kurbelt die Bewegung an der frischen Luft den gesamten Stoffwechsel an und hält richtig fit.
 


 

 

Pfotenpflege:
Eine gewissenhafte Pfotenpflege ist im Winter besonders wichtig, denn Feuchtigkeit, Streusalz, hartgefrorener oder vereister Untergrund stellen das Ballenhorn auf eine harte Belastungsprobe. Außerdem können sich, besonders bei langhaarigen Hunden mit starkem Zwischenzehenbewuchs, zwischen den Zehen kleine Eisklumpen bilden, die die Tiere beim Laufen behindern und sogar zu Hautverletzungen führen können. Am effektivsten wirken Sie dem entgegen, indem Sie diese Fellpartien kurz halten. Zusätzlich sollten die Pfoten vor dem Spaziergang eingeölt oder eingecremt werden (z.B. mit Babyöl oder Vaseline). Das Fett schützt nicht nur vor der Kälte, sondern verhindert auch das Festsetzen von Schneeklumpen. Salzgestreute Wege sollten Sie mit Ihrem Vierbeiner meiden, denn das Salz greift das Ballenhorn leicht an - unangenehm brennende Risse bis tiefgehende Entzündungen können die Folge sein. Sollten die Hundepfoten trotz aller Vorsicht mit Streusalz in Berührung gekommen sein, sind die Pfoten im Anschluss an den Spaziergang gründlich mit reichlich Wasser zu reinigen. Achten Sie auf jeden Fall darauf, daß Ihr Vierbeiner die Säuberung nicht selbst in die Hand nimmt und sich die Pfoten sauber leckt. Für besonders empfindliche Hundepfoten erhalten Sie bei Ihrem Tierarzt auch pflegenden Ballenbalsam bzw. Pfotenschutzcremes.
 

Schutzkleidung:
Für den Yorkshire Terrier empfehlen wir eine Schutzkleidung, da der Yorkie keine Unterwolle hat und schneller friert als andere Rassen! Auch bei sehr kurzem oder dünnem Haarkleid kann, gerade bei längerem Aufenthalt im Freien, ein "Hundemäntelchen" von Vorteil sein. Besonders ältere oder kranke Hund kühlen sonst sehr rasch aus. Man sollte bei entsprechender Schutzkleidung allerdings darauf achten, daß sie atmungsaktiv ist.

 

Gratis Homepage von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!